19. Oktober 2017
Zertifizierte Brustkrebszentren müssen klar definierte Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen.
 12. Oktober 2017
Mithilfe der TNM-Klassifikation kann das Stadium der Krebserkrankung bestimmt und so die Therapie besser geplant werden.
 29. August 2017
Einige Frauen haben ein besonders hohes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs, denn sie tragen eine Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen in sich.
 08. August 2017
Die Rehabilitation soll Patientinnen bei der Rückkehr in den Alltag und ggf. das Berufsleben unterstützen.
Stethoskop
Brustaufbau nach Brustkrebs
Für den Brustaufbau eignen sich Fremd- und Eigengewebe. Auch das Tragen von Prothesen ist möglich.
Brustkrebs

Brustaufbau nach Brustkrebs

Für den Brustaufbau gibt es unterschiedliche Möglichkeiten nach einer Brustkrebsoperation. Implantate oder Eigengewebe können ebenso genutzt werden wie äußerliche Prothesen. Die Kosten tragen die Krankenkassen. Nicht nur Frauen, bei denen eine Mastektomie nötig war, sondern auch bei Betroffenen mit einer brusterhaltenden Operation sollten die Möglichkeit bedenken, dass die operierte Brust anders aussehen kann als die andere Brust. Die Rekonstruktion der Brust kann unmittelbar nach der Operation aber auch in einer späteren Operation durchgeführt werden.

Eigengewebe für den Brustaufbau nach Brustkrebs

Vorteile des Brustaufbaus mit Eigengewebe ist ein natürliches Ergebnis, dass kosmetisch dauerhaft ist. Auch eine folgende Strahlentherapie ist in der Regel unproblematisch. Für den Brustaufbau mit Eigengewebe wird Haut mit begleitender Muskulatur von Bauch, Gesäß oder Rücken an die Brust verpflanzt. Nachteile sind die aufwendigere und damit komplikationsanfälligere Konstruktion der Brust gegenüber dem Einsetzen eines Implantats. Außerdem sollte bedacht werden, dass an weiteren Körperstellen Narben entstehen.

Fremdgewebe (Implantate)

Bei einem Großteil des Brustaufbaus, 70-80 Prozent, werden laut Deutscher Krebsgesellschaft Implantate und Netze benutzt. Expander dienen zunächst als Platzhalter und bereiten die Brust auf das Implantat vor. Sie werden in die Brust eingesetzt und können dann über ein Ventil nach und nach befüllt werden. So dehnt sich das Gewebe langsam und kann über mehrere Monate auf das richtige Implantat vorbereitet werden. Netze dienen zur Sicherung des Implantats, sie sind nicht immer nötig, können aber den Brustmuskel stärken und ein Absacken des Implantats vermeiden. Da nicht alle Netze von den Krankenkassen bezahlt werden, muss hier Rücksprache gehalten werden.

Die Vorteile von Implantaten ist die einfachere Handhabung gegenüber dem Brustaufbau mit Eigengewebe. Nachteile sind aber die begrenzte Lebenszeit von Implantaten und das Risiko einer Kapselfibrose nach einer Strahlentherapie.

Prothesen

Wenn Frauen gerne auf einen operativen Wiederaufbau der Brust verzichten möchten oder dieser nicht möglich ist, gibt es auch noch die Möglichkeit einer äußeren Brustprothese. Dafür werden Kissen aus Schaumstoff oder Silikon genutzt, die mit einem speziellen BH kombiniert gute Ergebnisse zeigen und eine operierte äußerlich an die gesunde Brust angleichen.

Miriam Schaum

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